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Religionen
09.02.2008 22:14

mann1 (44)

7 Postings
Nichts scheint der Menschheit auf dieser Erde wohl so wichtig zu sein, wie der Glaube an Gott!Dafür sind Menschen sogar bereit, einem sogenannten Papst die Füsse zu küssen oder ihr Hinterteil mehrmals am Tag in die Luft zu strecken. Im Namen des Glaubens werden Kriege geführt und Volksvertreibungen (schöner ausgedrückt: ethnische Säuberungen) vorgenommen.Ermordungen,Unterdrückungen, Verschleierungen, Intoleranz, Überwachungen und noch vieles mehr findet Akzeptanz unter den Gläubigen. Dabei sollte man auch nicht vergessen, dass das ganze auch noch ein grosses Business ist. Für mich ist aber die einzige Gottheit unsere Natur. Sie ist nämlich real, einmalig und wirklich grossmütig. Andere Gottheiten kenn ich nicht. Wenn unsere Kinder an Hexen, Zauberer, Geister und Gespenster glauben, halten wir sie für verrückt oder entschuldigen das mit ihrer jugendlichen Phantasie. Wie seht ihr das???


15.02.2008 23:53

splitter (63)

411 Postings
Der Glaube schafft Ethik, Moral. Ist in allen Gesellschaften unabdingbar.
Wenn wir von Glauben reden, ist nicht näher definiert, von welchem Glauben wir reden.

Glaube an Gott, wie wir ihn zu kennen glauben, Glaube an einen anderen Gott, dem andere Releigionsgemeinden huldigen, glaube an eine Gottheit welchen Dritte huldigen.
Egal, allen Gemeinschaften ist gleich, dass sie an eine "Gottheit" zu glauben wünschen"
Die Philosophie kennt dies, die Wissenschaft spricht heute von einem "Gott-Gen" in allen in uns. Offenbar kommen alle Kulturen ohne diesen Glauben an eine "Gottheit" nicht klar.

Dieser Glaube scheint uns wichtig zur Gestaltung unseres Lebensplanes, zur Gestaltung unseres Miteinander.

Zum Gestalten und vorbereitung auf unseren Tod.

Ja umzugehen mit unserem Egoismus, (ein muss zur Lebenserhaltung des Einzelnen) umzugehen mit dem Gemeinsinn (ein muss zur Erhaltung der beschützenden Gemeinde)

Ein immerwährender Konflikt, destruktiv und kreativ zugleich.



21.02.2008 20:36

karoi03 (34)

8 Postings
dazu passend heute der spruch auf meinem tagesspruchkalender:
"Wenn die Menschen trotz ihrer Religion so schlecht sind, wie würde es ohne sie sein?"


21.02.2008 22:28

splitter (63)

411 Postings
Also wir alle brauchen Religion, brauchen Glauben, ich glaube ich muß jetzt hier raus.
Glaube an mein Bettchen, einen hoffentlich tiefen Schlaf, und morgen ist wieder ein schöner Tag.


22.02.2008 00:17

jo428 (46)

34 Postings
wir brauchen glauben aber glauben die ,
die den glauben verkaufen ?


22.02.2008 15:36

scary_74 (37)

298 Postings
die, die den glauben verkaufen, die glauben - aber nur an das geld!


22.02.2008 23:51

splitter (63)

411 Postings
Wer immer einen Glauben "VERKAUFT" glaubt natürlich an seine Ziele, hat dann nichts mit dem "Glauben" zu tun. Glauben kann man nicht verkaufen, man kann ihn weiterreichen,
anderen anbieten. Alles andere ist Bereicherung oder Sektentum. Ansonsten von uns zu respektieren, ach wenn wir "anderen Glaubens" sind.


23.02.2008 00:04

splitter (63)

411 Postings
"Glaube": lt. Brockhaus, hier von 1964: "Die auf innere Gewissheit beruhende Anerkennung einer Heilslehre, oder das Vertrauen auf Macht und Hilfsbereitschaft durch Gottheit".


13.03.2008 20:53

scary_74 (37)

298 Postings
splitter, diese bedeutung des wortes glauben kennen die nicht, die geld daraus schinden - und das sind meiner meinung nach mehr als die, die den glauben wirklich leben und verinnerlichen!


13.03.2008 22:07

splitter (63)

411 Postings
Der Glaube wird allzugerne von den Herrschenden missbraucht, um Ihre Position zu festigen. Natürlich ist kein Glaube notwendig, für Machtmissprauch. Suspekt sind mir alle, die mit ihrem Glauben hausieren gehen, oer sich damit schmücken.


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