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Türkische Schulen in Deutschland
08.02.2008 20:59

saturn (41)

15 Postings
Der türkische Ministerpräsident Erdogan will, dass Deutschland Gymnasien und eine Universität einrichtet, an denen in türkischer Sprache unterrichtet wird.
Er will sogar türkische Lehrer nach Deutschland senden.
Ist das ein Weg Emigration zu fördern?


08.02.2008 23:47

scary_74 (37)

298 Postings
hmmm...kann nur soviel sagen: nebenan wohnt eine türkische familie. meine jungs spielen mit den beiden jungs immer fußball und die zwei gehen bei mir ein und aus. die mutter hat mich und meine jungs gebeten, dass wir ihre kids im deutsch verbessern, SOBALD sie was falsch ausdrücken. die kleine schwester der beiden wird jeden tag morgens um 7 abgeholt um in einen 20 km entfernten kindergarten mit sprachprogramm zu gehen (und das mit 4 jahren!!!!)ich finde, DAS ist der richtige weg!!!


09.02.2008 11:18

jo428 (47)

34 Postings
es ist richtig ,wenn türkische kinder möglichkeiten bekommen für deutschen nachhilfe unterricht ,nur davon kommt man doch weg, wenn an schulen plöztzlich türkisch gehalten wird. vor über 30 jahren kamen die gastarbeiter und kein politiker hat sich gedanken gemacht ,das diese familien kinder bekommen und im schnitt deutlich mehr als die deutschen. diese kinder sind nun deutsch geborene ,haben keine wurzeln mehr in die heimat ihrer eltern und deutsch sind sie auch nicht.somit hat sich eine parralel gesellschaft entwickelt in der keiner den anderen wirklich akzeptiert. Im gegenteil die rechten nutzen das um stimmung zu machen ,deutsche jugendliche finden gründe ihrer probleme etc. und die türkischen gemeinden organisieren sich immer besser ,bauen moscheen, einkaufs str. eigene vereine usw. usw. wenn wir nicht aufpassen haben wir wirklich 2 getrennte bevölkerungsschichten in einem land und wachstum nur auf einer seite. irgendwann weis man nicht mehr wer zu wem kam und unsere kultur ??? auch wenn es schon sehr spät ist wir müssen integrieren den deutsch türken ,unsere sprache lernen ,gemeinsame schulen, bildungs möglichkeiten schaffen und offenheit beider gruppen einfordern wir müssen zusammen in diesem schönen land leben und deutschland gemeinsam gestalten ,natürlich geprägt von unsrer kultur ,sie muß erhalten bleiben. ansonsten schaffen wir nährboden für braunen wahnsinn und fanatische islamisten, das können WIR als aller letztes brauchen wenn wir unseren kindern eine friedliche heimat hinterlassen wollen




15.02.2008 23:32

splitter (63)

411 Postings
O.K: haben mal wieder alle Kommentatoren aus Ihrer Sicht recht. Und doch nicht ganz.
Warum reden wir hier nur über Türken? Bitte baut in Eurer Vorstellung hier nicht ein neues "Feindbild" auf.
Egal, Emigranten aus welcher Herkunft auch immer: ich finde Emmigranten sollten stets bemüht sein, sich in Ihre neue Heimat zu integrieren. Sofern sie diese Heimat frei wählen konnten.
Also unterscheiden wir zunächst zwischen Flüchtlingen. Und Emigranten aus wirtschaftlichem Hintergrund.

Flüchtlingen sollte ohne Wenn und Aber Ihre kulturellen und religiösen Gepflogenheiten als Gäste ermöglicht werden.

Wirtschaftlichen Emigranten sollte ein großes maß an Eingliederungswillen abverlangt werden. War es doch Ihre freie Entscheidung, sich im Gastland zu verwirklichen, und einzubringen.

Hier dürfen wir jedoch nicht vergessen, daß es in unserer deutschen Gesellschaft zwar eine Staatsreligionen gibt, zum anderen aber Religionsfreiheit oberstes Gebot ist.

Von dieser hier eventuell kritisierten Religiensfreiheit profitieren alle, die Zugereisten sowi wir hier Ansässigen.
Bei allem Wenn und Aber.

Allen Nationen kommen Ihre kulturellen Prägungen zu gute. Ja befördern den Schatz ethnischer Vielfalt.

Was Kulturen heute als Ihre Errungenschaften begreifen, begründet sich im Austausch in Historie. Ob durch kriegerischer Eroberung und deren Verschmelzung kultureller Errungenschaften, oder durch Annäherung bei Handel und Wandel.


16.02.2008 23:39

scary_74 (37)

298 Postings
hallo splitter - das soll sicherlich kein aufbau eines feindbildes sein, anstoss zu dieser diskussion war nun eben mal die aussagen des türk. ministerpäsidenten. und die familie die nebenan wohnt ist halt nun mal türk. abstammung. ich bin der meinung, wenn ich in ein fremdes land gehe - dann muss ich mich in den meisten sachen anpassen (was nicht heissen soll, ich kann meine gepflogenheiten nicht mehr ausüben). ein beispiel: war vor jahren für paar monate in usa. mein grosser musste paar tage nach ankunft ins krankenhaus und ich bin dabei geblieben. ja frag nicht, wie schnell ich mein schulenglisch wieder aufgebessert habe - da hat doch keiner sich die mühe gemacht deutsch zu reden (obwohl die das in einem army-krankenhaus, in dem die ganzen dt. soldaten hingingen ja gekonnt hätten!)


17.02.2008 19:37

splitter (63)

411 Postings
Habe ich einen falschen Eindruck meiner Einstellung vermittelt? Oder habe ich zuviel geschrieben, und meine Aussage hierrüber ging unter: Daher: Ich vertrete ganz klar den Standpunkt, sofern ich jemand aus wirtschaftlichen Gründen, also eher freiwillig, dauerhaft in einen anderen Kulturkreis begib, ja dort seine Lebensperspektive sieht, hat er sich schnellstens den dortigen Kulturellen Gegebenheiten weitestmöglich anzupassen. anderen Falles handelt er unklug, provoziert Ausgrenzung. Unterlasse ich das mit der Anpassung und Eingliederung in meine neue Gesellschaft und Heimat, mache ich dies willentlich, möchte also eine Gesellschaft in der Gesellschaft erschaffen. Oder gar die vorhandene umwandeln.


08.03.2008 22:36

scary_74 (37)

298 Postings
ich denke wir alle haben die fragestellung nicht richtig gelesen: saturn meinte die emigrationsförderung - und wir alle haben auf die "imigrationsförderung" geantwortet.
aus sicht der türkei - also emigration wäre das mit sicherheit ein guter ansatzpunkt gewesen!


09.03.2008 19:36

splitter (63)

411 Postings
Also nehme ich noch mal Stellung zur Eingangsfrage dieses Threads: Bezügl. der türk. Ministerpräs. regt die Eröffnung türkischer Schulen und Universitäten in Deutschland an: Meine Stellungnahme hierzu. Emfinde ich als den falschestmöglchen Weg.
Plädiere eindeutig zu Integration.



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