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Wo???
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05.11.2008 13:07 Chrija (48)
204 Postings |
Wo seid ihr denn alle?
Lest ihr nur und denkt euren Teil? Wie wärs? - Denkt doch mal ein bischen mehr schriftlich. Wie denkt ihr zum Beispiel über den Müller-Milch - Arikel? |
06.11.2008 15:25 Chrija (48)
204 Postings |
Oder wie denkt ihr über "single mit kind"?
Wenn man das Kind nur tageweise zu Besuch hat, dann trifft der Begriff zu, wenn das Kind bei einem lebt, dann nicht, dann ist man kein Single! (Das hat schon vor vielen Jahren die Schwester vom ehemaligen Kanzler Schröder klargestellt. Damals gings um die Steuerklassenmäßige Eingruppierung als alleinerziehende. Siehe auch Wikipedia: "Alleinstehender" oder "Single" |
07.11.2008 19:19 mike (46)
26 Postings |
da gebe ich Dir Recht! Steuertechnisch ist es ein Unding, dass ein Geschiedener Mensch (Mann doer Frau)behandelt wird wie ein Single. Die Zahlungen für die/den Ex und Kinder werden überhaupt nicht berücksichtigt. Letztlich bleibt jedem deutlich weniger als vorher - trotz der finanziellen Führsorgepflicht die bleibt.
"Steuergerechtigkeit"??? |
07.11.2008 20:59 splitter (61)
375 Postings |
Genau, von Gerechtigkeit keine Rede, mal wieder unausgegoren das Ganze wie so Vieles.
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07.11.2008 21:02 splitter (61)
375 Postings |
Crja, was sollen wir von Müller-Milch halten, Deiner Meinung nach?
Meinst Du Umweltbelastungen? Verkaufspolitik? eines Großbetriebes? Lange Vertriebswege? |
10.11.2008 11:54 Zwergenland (36)
12 Postings |
Ich habe meine Lohnsteuerklasse 2 wieder
War ja zwischendurch abgeschafft !!! Aber trotzdem "Steuergerechtigkeit"???? Wo denn ???? |
14.11.2008 17:23 Chrija (48)
204 Postings |
Da mein Partner verstorben ist, muss ich jeden Herbst zum Rathaus, um auf meiner Lohnsteuerkarte aus 0,5 Kind 1 Kind machen zu lassen....
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14.11.2008 17:26 Chrija (48)
204 Postings |
Hallo Splitter, hier der Artikel, den ich unter Gentechnik zu Herrn Müllermilch eingestellt hatte. FW: Sachgeschichten mit der Maus Eine schöne Geschichte über Herrn Müller Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt. Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller. Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte. Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so. Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeits- platz über 4 Millionen Euro bekommen hat. Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller. Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle. Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat. *************************************** Ich bekam das im Herbst 2005, aber es ist immer noch aktuell. Auserdem ist er Steuerflüchtling, hat Greenpeacemitarbeiter, die vor seinem Betrieb gegen Gentechnik (im Tierfutter für die Milch) protesiterten, tätlich angegriffen, ganz zu schweigen, wie er mit seinen liefernden Bauern umgeht. |
24.11.2008 20:32 splitter (61)
375 Postings |
Halte ohnehin nichts von Milchprodukten aus anderen Regionen, die unnötiger weise hin und her gekarrt werden, nur um den Konkurrenten in anderen Gebieten das Leben schwer zu machen.
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24.11.2008 20:35 splitter (61)
375 Postings |
Beispiel: Produzent in Norddeutschland karrt seine Überproduktion zu Billigpreisen in den Süden, daraufhin kann der Produzent im Süden seine Ware nicht mehr zu marktgerechten Preisen absetzen, und karrt daraufhin seine Überproduktion zu Billigpreisen in den Norden
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